Wie kann Entspannung Blockaden lösen?

Die Wirkung von Meditation und anderen Entspannungstechniken

Unser Körper kann Höchstleistungen auf Dauer nur vollbringen, wenn wir ihm regelmäßig Ruhephasen gönnen, in denen er sich wieder erholen kann. Chronische Überbeanspruchung und seelischer Stress schwächt unser Immunsystem und lässt uns anfälliger für Krankheiten werden. Abwechselnde Phasen aus Konzentration und Entspannung wirken sich dagegen stärkend auf unseren inneren Arzt aus. Daher sind Entspannungsübungen immer eine gute Sache, vor allem um psychischen Stress abzubauen und langfristig ein Gleichgewicht zu finden.

Es gibt keinen Mangel an wirkungsvollen Entspannungstechniken. Das autogene Training und die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sind in Deutschland noch am Weitesten verbreitet. Inzwischen halten jedoch auch die fernöstlichen Methoden des Yoga, Tai Chi, Qigong und der Meditation Einzug in unseren Alltag. Mit diesen Techniken lernen Sie, sich gezielt zu beruhigen und Ihren Körper und Geist zu entspannen.

In Entspannungszuständen, wie sie durch Yoga oder Meditation erreicht werden, produziert das Gehirn vermehrt Alphawellen, welche für ein ruhiges, fließendes Denken, eine zuversichtliche Grundstimmung, sowie ein Gefühl der Integration von Körper und Geist sorgen. Das hat positive Auswirkungen auf das gesamte Immunsystem. Untersuchungen haben gezeigt, dass Entspannung den Blutdruck und die Herzfrequenz senkt, das Immunsystem, Nierenfunktion und Gehirnwellenaktivität stärkt und die Magen-Darm-Peristaltik anregt. Meditation und andere Entspannungsübungen tragen also dazu bei, dass wir uns im Alltag ausgeglichener fühlen und von Konflikten nicht so sehr beeinflussen lassen. Auch Ängste lassen sich damit reduzieren.

Hinzu kommt, dass durch Meditations- und Entspannungsübungen die vordere Hirnrinde nachweislich besser durchblutet und besonders aktiviert wird. Dadurch wird unsere Konzentrationsfähigkeit und Achtsamkeit gestärkt, Neugier und Wachheit nehmen zu, und es fällt leichter, Situationen zu akzeptieren. Dieser Bereich des Gehirns reguliert zudem unsere Gefühle. Emotionen werden bewusster wahrgenommen und toleriert statt verdrängt. All diese Wirkungen helfen dabei, sich der Realität gestärkt zu stellen und nicht in Grübeleien und negativen Gedanken zu verlieren.

Yoga als Methode zur Verbesserung unserer Körperwahrnehmung

Yoga dient nicht nur der Entspannung, sondern enthält zusätzlich verschiedene Atem- und Körperübungen, wodurch das Gefühl für die Kontrolle über den eignen Körper gestärkt oder zurück gewonnen werden kann. Unsere Selbstheilungskräfte können sich nur dann richtig entfalten, wenn wir ein gutes Körper- und Selbstgefühl besitzen. Das ist besonders wichtig nach schweren Erkrankungen, die das Leben bedrohen. So ein Schicksalsschlag führt bei den Betroffenen oft zu einem Schockzustand, der sie vom eigenen Körper entfremdet. Eine regelmäßige Yogapraxis hilft dabei, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und anzunehmen. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass schon allein eine Verbesserung der eigenen Körperwahrnehmung die Heilung und Genese unterstützen kann. So bieten inzwischen auch verschiedene Privatkliniken Yoga zur Unterstützung der Heilprozesse an.

Auch ich empfehle immer, zusätzlich zu einer Therapiesitzung Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation, Tai Chi, oder Qigong zu nutzen. Diese Techniken helfen Ihnen, ruhiger und gelassener zu werden und eingefahrene Denkmuster und Verhaltensweisen zu lösen. Letztendlich ist es nicht entscheidend, welche Entspannungstechnik Sie nutzen. Wichtig ist vor allem, dass Sie eine Methode finden, mit der Sie sich wohlfühlen und die Sie in schwierigen Situationen des Alltags auch anwenden können.

Welchen Nutzen haben Hypnose und Visualisierungstechniken?

Hypnose kann eingefahrene Muster verändern

Hypnosetherapie ist Psychotherapie in veränderten Bewusstseinszuständen, auch 'Trance' genannt. In Trancezuständen ist es möglich, direkt mit Ihrem Unterbewusstsein zu arbeiten. Dadurch lassen sich kognitive Abwehrhaltungen oder Rationalisierungen umgehen, die Ihnen einen Zugang zu Ihren tief sitzenden Ängsten und Zwängen verhindern. Das macht diese Form der Therapie so erfolgreich. Während der Trance versucht der Therapeut dem Klienten positive Gedanken zu übermitteln, so dass dieser eingefahrene Glaubensmuster und Überzeugungen verändern kann. Sehr gute Behandlungserfolge können bei Stress erzielt werden, aber auch die Therapie von Ängsten, Zwängen, Depressionen und Abhängigkeiten kann durch Hypnose wirksam unterstützt werden. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen inzwischen die Wirksamkeit der Hypnosetherapie.

Imaginationsarbeit kann unsere Situationswahrnehmung verändern

Ähnliche Erfolge versprechen verschiedene Methoden der Visualisierung und Imaginationsarbeit. Bei diesen Techniken geht es darum, sich unbewusste und blockierende innere 'Bilder' zu vergegenwärtigen und bewusst zu machen, um diese dann gegen positivere Vorstellungen von der Welt und uns selbst zu ersetzen. Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sie deuten, und reagieren häufig mehr auf ein Bild, das wir uns von der Situation machen, als auf die Situation selbst. Eine gutes Beispiel sind Prüfungssituationen, in denen viele Menschen Angst und Stress empfinden, weil sie unbewusst die Wiederholung einer früheren Blamage fürchten – selbst dann, wenn sie gut vorbereitet sind und rational betrachtet gut abschneiden müssten. Ihr inneres Erleben steht dann einem angemessenen Verhalten in der Aussenwelt entgegen. Und die stressbedingte Gedächtnisblockade - der gefürchtete Blackout - sorgt dafür, dass die Angst vor dem Versagen zur selbsterfüllenden Prophezeiung wird.

Wenn Sie sich in einer gegebenen Situation nicht konstruktiv verhalten können, weil Sie unbewusst auf frühere unangenehme Erfahrungen reagieren, dann kommt es zu einer Blockierung. Mit Hilfe von imaginativen Techniken oder mit Hypnose lassen sich solcher Blockierungen auflösen. Eingeschliffene negative Grundhaltungen, tief sitzende Ängste oder ein negatives Selbstbild werden zurück gedrängt und in eine positive Einstellung, die von Hoffnung und Zuversicht geprägt ist, umgewandelt. Und das bringt ihre Selbstheilungskräfte wieder in Gang.

Handauflegen zur Aktivierung Ihrer Vitalenergie

Ein intuitiver Weg, den Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen

Das Handauflegen ist eine Jahrtausende alte Form der Zuwendung. Sie dient schon seit Menschengedenken dazu, die menschlichen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Diese ursprünglichste und einfache Methode der Unterstützung der Heilprozesse wird von den meisten Menschen ganz instinktiv genutzt. Wer einmal beobachtet, wie Eltern mit ihren Kindern umgehen, wenn sie sich verletzt haben, kann sehen, dass sie intuitiv die Hände auf die schmerzende Stelle legen. Die Berührung mit der Hand und die damit verbundene Geste der Zuwendung beeinflusst die Heilprozesse positiv. Berührungen bringen Trost, vermitteln Wärme, Anteilnahme und übertragen positive Lebensenergie. In diesem Sinne ist jeder von uns ein Heiler und kann auch ohne Training sehr viel bewirken.

Die Gabe zum Handauflegen und die vitalen Energien unseres Körpers

Es ist schon seit Jahrtausenden und auch über viele Kulturen hinweg bekannt, dass manche Menschen dieses Mittel sehr viel effektiver einsetzen können als die meisten unter uns. Man kann hier von einer besonderen 'Gabe' sprechen, und es gibt eine ganze Reihe von Versuchen, diese besondere Gabe zu erklären und die Prozesse zu beschreiben, die beim Handauflegen wirksam sind. Meistens wird dabei von einer besonderen Energie gesprochen, die mit Biophotonen, Licht, elektromagnetischen Feldern, einer besonderen Art von Lebens- oder Vitalenergie oder auch mit sogenannten Alphazuständen zu tun haben. Diese dem Körper zugrunde liegende Energie, welche sich mit den Geist oder den Händen beeinflussen lässt, ist in über einhundert verschiedenen Kulturen bekannt. In der traditionellen chinesischen Medizin heißt sie beispielsweise "Qi". In der ayurvedischen Medizin spricht man von "Doshas". Am geläufigsten ist uns vielleicht noch das “Ki” aus dem japanischen Kampo-System, welches vor allem durch Rei"ki" bekannt geworden ist. In unserer eigenen Kultur ist das Wort "Aura" geläufig, womit ein bestimmtes Energiefeld bezeichnet wird, das den Körper durchströmt. Vielleicht ist Ihnen auch schon einmal der Heiligenschein (lat. Nimbus) aufgefallen, mit denen verschiedene Figuren im christlichen Glauben gerne dargestellt werden. Es handelt sich dabei um keine christliche Erfindung, sondern um eine in sehr vielen Kulturen wiederzufindende Vorstellung einer besonderen Lichtenergie oder göttlichen Energie, die Sie bis hinein in zeitgenössische Werke wie beispielsweise der Freiheitsstatue in New York wiederfinden können.

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht mit all diesen Vorstellungen und Theorien im Einzelnen auseinander setzen, so interessant das auch wäre. (Ein wenig mehr dazu finden Sie hier.) Vielleicht sollte man einfach zugeben, dass wir gemessen an unseren heutigen wissenschaftlichen Standards noch nicht vollständig verstehen, was hier geschieht und womit wir es wirklich zu tun haben. Trotzdem steht außer Zweifel, dass die Berührung der Hände die Selbstheilungskräfte positiv unterstützt, und dass dies durch irgendeine Art von Feld oder Energie geschieht, die bei manchen Menschen ausgeprägter vorhanden ist. Wenn Sie schon einmal eine Therapie durch Handauflegen mit einer Heilerin oder einem Heiler durchgeführt haben, dann wissen Sie sicher, dass man diese Energie als Wärme- oder Kälteschauer, als ein Kribbeln unter der Haut, als ein Wohl- und Glücksgefühl oder aber als eine unangenehme Körperreaktionen wie einem Ziehen oder Stechen in bestimmten (geschwächten) Körperregionen spüren kann. Man spricht daher auch gern von einem 'energetischen' Handauflegen oder einer Energiebehandlung.

Der Erfolg des Handauflegens hängt nicht von einer besonderen Methode ab

Es gibt verschiedene Techniken des Handauflegens, wie etwa das Reiki, die Methoden des Therapeutic Touch oder das kontemplative Handauflegen. Ich bin der Ansicht, dass es nicht auf die spezifische Methode oder irgendeinen Meistergrad ankommt, wovon vor allem bei Reiki gern die Rede ist. Entscheidend ist die Gabe des Heilers oder der Heilerin, ihre kontemplative Zuwendung und die Fähigkeit, eigene Gefühlszustände, Gedanken und Einstellungen während der Behandlung zurück stellen zu können und in liebevoller Absicht zu behandeln.

Es gibt zahlreiche Studien, die die Wirkung des Handauflegens belegen. An der Medizinischen Hochschule der University of Miami fand man beispielsweise heraus, dass die Gewichtszunahme bei Frühgeborenen um 50% schneller war, wenn sie dreimal am Tag für jeweils 15 Minuten Streicheleinheiten erhielten. Die Babys waren zudem ausgeglichener, aktiver und benötigten weniger Tage auf der Intensivstation als diejenigen ohne zusätzlichen Körperkontakt. Aufgrund dieser und anderer Studien wird die Therapie durch Berührung heute in 40% aller Intensivstationen in den USA standardmäßig angewandt. Auch einige europäischen Kliniken bieten mittlerweile Handauflegen als Zusatzangebot an.

Die soziale Komponente des Handauflegens

Was noch für das Handauflegen spricht, ist seine soziale Komponente. Die aktive Zuwendung und Berührung durch einen anderen Menschen ist sehr viel wirkungsvoller als eine positive Einstellung allein es je sein könnte. Der Mensch ist ein soziales Wesen und wir wissen, dass die meisten großen Emotionen sozialer Art sind. Anerkennung, Liebe, Neid, Hass, seelische Verletztheit, Zustimmung, Ablehnung, und selbst Vereinsamung sind alles Gefühle und Emotionen, die eine soziale Wurzel haben. Dasselbe gilt für fast alle Konflikte, Zwänge und Ängste. Daher spielt die soziale Zuwendung, welcher Art auch immer, so eine zentrale Rolle beim Heilerfolg. Die Wirkung einer positiven und hoffnungsvollen Grundeinstellung kann daher durch Zuwendung und Anteilnahme auf ein mehrfaches verstärkt werden.

 

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